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Deutsche Meisterschaften: U 14 Mädchen belegen Platz 6

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Mannschaftsfoto TSG GutsMuths Quedlinburg

 

Die erste Deutsche Meisterschaft der U 14 Mädchen ist Geschichte. Unsere Mannschaft belegt am Ende Platz 6 und erreicht damit das selbst gesteckte Ziel.

Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war, wie erwartet,  das erste Vorrundenspiel gegen das Team aus Kauferingen. Es dauerte ca. sieben Minuten bis die Quedlinburgerinnen ihre Nervosität abgelegen konnten  und das erste Tor erzielte. Torschützin war im Alleingang Katja Enners. Auf Vorlage von Tabea Sperling erzielte Laura Lindenbein nur 20 Sekunden später  den zweiten Treffer. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit nutzten die Quedlinburgerinnen ihre Chancen und zogen durch Tore von Lindenbein, Enners, Simea Liemann und Mia Weberling auf 6:0 davon. Was dann passierte ließ  den Spielerinnen  und den Trainerinnen Susanne Hoppe und Heike Rummel den Atem stocken. In einem Zweikampf an der Bande verletzte sich die bis dahin beste Spielerin Laura Lindenbein schwer. Sie musste minutenlang auf dem Feld behandelt werden und konnte leider danach nicht mehr eingesetzt werden. Der Schock saß tief bei allen Spielerinnen und auf der Uhr standen noch acht Spielminuten. Aber das Team hatte eine klare Botschaft “ Für Laura“ und so spielten sie mit vollem Einsatz weiter. Erst fünf Minuten später gelang den Mädels aus Bayern der Ehrentreffer. In den verbleibenden zwei Minuten konnten die GutsMuthserinnen durch Liemann und Theresa Elschner auf 8:1 erhöhen und das Spiel verdient gewinnen.

Sichtlich erleichtert und jubelnd lagen sich die Quedlinburgerinnen in den Armen. Sie hatten die ausgegebene Marschroute der Trainerinnen gut umgesetzt und  damit das Spiel um Platz 5 fast sicher. Denn die beiden anderen Gruppengegner, Wernigerode und Weißenfels,  waren deutlich stärker einzuschätzen.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Weißenfelserinnen hatte das Team diesmal nicht den Hauch einer Chance. Die Gegnerinnen spielten konzentriert, pass- , schuss- und kombinationssicher und lagen nach der ersten Hälfte deutlich mit 5:0 in Führung. Nach der Pause kamen die Quedlinburgerinnen gut ins Spiel und Jenny Ehrengardt traf zum 5:1. Zwei weitere Tore des Teams aus der Saalestadt machten aber alle Hoffnungen zu Nichte. Zwar konnte Liemann noch einen weiteren Treffer erzielen aber am Ende war das Ergebnis mit 12:2 überdeutlich.

Im harzinternen Duell, dem dritten Vorrundenspiel,  waren die Wernigeröderinnen klarer Favorit, zumal sie Weißenfels mit einer sehr guten Leistung schlagen konnten. Kräftemäßig ziemlich am Ende musste man die Wernigeröderinnen auf 4:0 in der ersten Halbzeit ziehen lassen. Das Fehlen von Lindenbein machte sich jetzt  besonders bemerkbar. Auch die zweite Hälfte dominierten erst mal  die Teufelinnen und legten zwei Tore nach. Immerhin waren noch  neun Minuten zu spielen und die Quedlinburgerinnen mobilisierten nochmal alle Kräfte. Mit unglaublichem Kampfgeist fanden sie ins Spiel zurück  erzielten vier Tore in Serie( zweimal Enners, Liemann und Lisa Biskaborn). Trotz dieses Aufbäumens war der Sieg der Wernigeröderinnen aber nicht mehr  in Gefahr.

Somit stand fest, dass die Quedlinburgerinnen am folgenden Tag das Spiel um Platz 5 bestreiten werden.

Am Sonntag, dem Finaltag, starteten zu Beginn die Halbfinalspiele,  in denen sich Wernigerode gegen Landsberg und Weißenfels gegen den Regionalligameister und Gastgeber Leipzig knapp durchsetzen konnten.

Mit etwas schweren Beinen und müden Muskeln versuchten sich die GutsMuthserinnen optimal auf ihr Platzierungsspiel vorzubereiten und die Trainerinnen legten sich mit ihrer „Motivationskiste“ ins Zeug. Doch auch hier war man nur Außenseiter, denn die Gegnerinnen aus Sedelsberg hatten nur sehr knapp das Halbfinale verpasst und tolle Spiele abgeliefert. So starteten sie auch etwas munterer in die Partie und führten schnell mit 2:0. Auf Vorlage von Elschner konnte aber Sperling schnell den Anschlusstreffer markieren. Wer jetzt glaubte, dass die Harzerinnen im Spiel waren, sah sich leider getäuscht. Die sehr ballsicheren „Nordlichter“ nutzten ihre Stärke im Verlaufe des Spiels immer besser  und auch die im Turnier sehr gut haltende Torhüterin Antonia Sewerin hatte oftmals keine Chance. So zogen die Sedelsbergerinnen  auf 9:1 davon. Den Quedlinburgerinnen gelang zwar noch ein Tor durch Liemann auf Vorlage von Elschner, am sicheren Sieg der Gegnerinnen änderte das aber nichts mehr (Endstand 12:2). Am Ende stand Platz 6 für die GutsMuthserinnen, ein Ergebnis mit dem das Team und die Trainerinnen zufrieden sein konnten.

Trainerin Susanne Hoppe beschrieb es zum Abschluss so: „Die Moral war super und für die nächste Saison bleibt noch Luft nach oben“!

Das Team möchte sich bei Antje Weberling bedanken für ihr Hilfe und Unterstützung während der drei aufregenden Tage von Leipzig.

 

 

 

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